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Glücksstadt Fürth

13.6.07 11:03


erste Liebe in Fürth

Liebe Fürther,

als Redakteur der Neuen Havanna Zeitung berichte ich ja schon seit längerem über weltbewegende Dinge und Vorkommnisse dieser Welt. Es macht mich traurig ihnen nicht öfters eine lustige, erheiternde und lächelnde Geschichte erzählen zu können ( ich denke immer noch mit Grauen an die armen Riesenkröten und die Asylgiraffen Artikel in der NHZ) . Aber gestern abend passierte solch eine Begebenheit der netten, heterosexualen Kontaktaufnahme.weiter...

Ich fuhr den Fürther Theaterberg hinunter, das Tempo war atemberaubend, die Sonne strahlte mich an, ein Ömachen fuhr direkt vor mir. Lichthupe und wildes Gestikulieren brachten gar nichts. Das Ömachen machte den Weg einfach nicht frei. Gentleman, der ich nun einmal bin, überholte ich mit einem Klingelkonzert in a-Dur besagtes Ömachen. Noch gans aufgeregt ob der guten Tat sah ich für einen Sekundenbruchteil die Gabelung vor mir. Rechts oder links, ich musste mich entscheiden, geradeaus befand sich ein ungeerntetes Maisfeld. Spontan und richtungsweisend nahm ich die Abzweigung nach rechts. Wohlwissend, dass diese mich meinem Ziel näherbringen würde. Im Moment des Abbiegens, ein winzig kleiner Moment, erblindete ich förmlich. Eine Frauengestalt der überirdischen Art kreuzte meinen Weg. Geblendet, erblindet, erflammt spürte ich ihren Atem immer näherkommend. Ausweichversuche waren, nach kurzer Berechnung meinerseits, zwecklos. Ich knallte in ihr Vorderrad. Um ihr gleich den eigenen Schrecken zu nehmen, schrie ich wie am Spiess, machte einen Salto (Haltungsnoten 5.8-5.9 bei einer Schwierigkeitsstufe von 2.2; Insider wissen wovon ich spreche) und landete souverän im Weizen, äh im Maisfeld. Das Lied "Ein Bett im Kornfeld" schoss mir adlergleich durch mein Hirn. Aus dem Off vernahm ich Beileidsbekundungen. "Wie gehts Ihnen?" "Hammse sich weh getan?" "Kann (alt. soll) ich helfen kommen?" Doch meine Gedanken kreisten einzig um die gigantisch schöne Unbekannte. "Mir gehts gut," antwortete ich meinen Fragestellern sogleich, " aber wie gehts meiner Bekanntschaft?" "Nichts passiert, alles in Ordnung," hörte ich ihre engelsgleiche Stimme, Harfentöne umschwirrten mein Brain. Auf seltsame Art und Weise war ich der glücklichste Mensch hernieden. Gepardengleich sprang ich wieder auf meine Beine um mich, über den wahren Gesundheitszustand meiner neuen Bekanntschaft, zu informieren ( mein Reportergen lässt sich einfach nicht ausschalten). Aber was ich sah beglückte mich keineswegs. Ihr Häxchen war diametral zu ihrer Körperachse in die Fahrräder verwoben. Mit einem Lächeln meinte sie nur: " Ich bräuchte deine Hilfe um hier wieder rauszukommen." " Hast du dir nicht weh getan?" säuselte ich. " Nur deinen starken Arm müsstest du mir leihen, ansonsten gehts mir gut." Ihre Augen blitzten, ihr Mund strahlte, ihre Haut war samtweich. Mit einem flotten Handgriff befreite ich sie schmerzlos aus ihrem Gewebe. "Alles gans?" fragte ich nocheinmal. "Alles okay, nichts passiert." Ihre Stimme betörte mich. "Willst du meine Telefonnummer haben?" sprach ich allen Mut zusammennehmend. " Nein, ist schon gut." Blickte auf ihre Uhr und merkte, dass sie sich verplappert hatte. Ich musste blitzschnell handeln. "Sollte noch etwas sein, so triffst du mich jeden Montag um diese Zeit hier an." "Also immer um 19 Uhr." Sagte sie und fuhr mit einem Lächeln von dannen.

Liebe Leserinnen, das wird ne lange Woche. Meine Freunde haben sich über meine Fahrradkünste schier scheckig gelacht, aber unter uns, die Technik ist nicht die verkehrteste. In einem gemeinsamen Moment der explodierenden Emotionen, finden Menschen unterschiedlicher Geschlechter viel leichter zusammen.

Stimmts, holde Unbekannte. Nicht vergessen, nächste Woche: selber Ort,- selbe Zeit.

12.6.07 21:51


2 Landbier und Brotzeit für 11,30€

Meister Jeder ist da. Die Geburt war schwer, sozusagen eine Zangenbegurt. Alle Helfer und Helferinnen sehen ein wenig derangiert aus. Die Lage in Fürth beruhigt sich allmächlich.

Heute den ersten Ausflug ins nähere Umland geradelt. Mit Freunden. Eingekehrt, a Radlermass bestellt und dann weitergefahren. Dann in einen Biergarten nahe des Klinikums eingekehrt. Zwei halbe Bier, Meister Bräu versteht sich, und einen Brotzeitteller bestellt. Dann die Rechnung erbeten. Und dann kommst.

11,30 €, bitteschön.

Der Brotzeitteller war gigantisch gross, das Bier vom allerfeinsten und der Service 1A. Wie geht das mit 11,30 €?

Ich muss sagen, das Frankenland hat einen neuen Bürger. Wer hier nicht einkehrt und rastet muss was an der Waffel haben.

Auf Bürger aller Nationalitäten, auf nach Fürth in Franken. Hier wissen wir noch was der Euro wert ist.

 

7.6.07 20:12


Kleeblattfresser gestellt

Lange, lange hats gedauert. Niemand konnte sachdienliche Hinweise geben, wo all die Fürther Kleeblätter hinkamen. Die Sonderkommision des Bauernverbandes, 12 Mann stark, tappte lange im dunkeln. Verdächtigt wurden unter anderem Meister Jeder , ein schweizer Autor , ein Nürnberger Briefträger und die Betreiber der Piratenminigolfanlage. Alle Verdächtigen konnten wasserdichte Alibis nachweisen. Erst dem kleinen Dadaisten fiel ein winziges Detail auf. Seinem geschärftem Auge entgeht so leicht nichts. Die Bissabdrücke waren alle gleich und von enormen Umfang. Schnell konnte man den Täterkreis eingrenzen. Allein Kuh Melba hatte kein Alibi und gestand schlussendlich Kleeblattsüchtig zu sein.

(C) Meister Jeder   www.jedermenschisteinkuenstler.de 

20.5.07 20:30


Rathausturm verloren

In der Kleestadt Fürth spielten sich gestern eigenartige Dinge zu. Der Rathausturm, der kurz zur Fürther Freiheit spazierte, fand sein Rathaus nicht mehr wieder. Mehrere Rückkehrversuche schlugen fehl. Nur unter tatkräftiger Mithilfe der Initiatoren des Flüssemarathons gelang die Rückführung. Alle Kleeblätter können gewohnt beruhigt zu Bette gehen. Der Rathausturm will zukünftig auf Ausflüge ohne Stadtführer verzichten. Meister Jeder hat Hilfe versprochen.

(C) Meister Jeder www.jedermenschisteinkuenstler.de 

18.5.07 23:25


Paul Klee besucht Kleestadt

Geheim, geheim .

Paul Klee soll Ehrenbürger der Kleestadt werden.

Wer weiss was?
Weiss wer was?
Was weiss wer?

Viele Fragen, wir brauchen Antworten. Alle Informationen bitte sofort an Meister Jeder oder die schöne Landgräfin,- upps,- die schöne Landrätin weiterleiten.

8.5.07 19:03


Kleekommentar

Auch wenn hier einer versucht in meine und der schönen Landrätin ihre Suppe zu spucken, so müssen wir doch neidlos anerkennen, dass dieser Kleekommentar ein wahres Meisterwerk der Kommentarkunst ist. Wir drucken ihn deshalb ausnahmsweise an dieser Stelle öffentlich ab.

S. Mutje / Website (8.5.07 13:46)
"In dreissig Jahren werdet ihr merken das man Klee essen kann." Zitat: Meister Jeder

Wäre es da nicht an der Zeit schon heute einen Rezeptvorschlag zu machen?

z.B.:

- Kleesalat mit gebratenen Meerschweinfiletstreifen

- Kleerahmsuppe

- Kartoffelsalat mit Sahne-Klee-Dressing

- Glücksklee-Cocktail für Depressive mit ausschließlich vierblättrigen Kleeblättern

- Klee-Tzatziki

- Rustikales Spiegelei mit Bratkartoffeln und Kleespinat

- usw. usw.

Ich denke, der kulinarischen Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und freue mich schon auf kleebrige Kochsessions in meiner Kombüse.

Es grüßt glücklichst

S. Mutje

 

Wir gratulieren S.Mutje zu dieser Meister Jeder Leistung.

8.5.07 14:09


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