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Republikaner Bürger wie du und ich

Fürth (nhz ) - So nah waren wie noch nie dran. Vor unserer Haustüre geschehen unheimliche Dinge. Die Fürther Rentnerin Eleonore Stimpfig (73) steht auf der Liste der Republikaner und dabei war sie nie im BDM.

Tja, da kann eine Mitgliedschaft aus Mitleid hinführen. Seit 5 Jahren zahlt Eleonore ihren Beitrag an die Republikaner und jetzt wurde sie für ihr anständiges Verhalten auch noch belohnt. Ohne ihr Wissen, eigentlich hatte sie eine Waschmaschine bestellen wollen, setzten die Republikaner, Ortsverband Fürth, Frau Stimpfig auf die Stadtratswahlliste zur Kommunalwahl 08 in Fürth. Aber die Rechtspopulisten haben die Rechnung ohne Frau Stimpfig (73) gemacht. Kampfeslustig erklärte sie, falls sie in den Stadtrat gewählt oder geschäufelt werden sollte, nehme sie sich einen Anwalt und dann werde man sehen ob sie in den Stadtrat einziehen müsste.

Mittlerweile steht Frau Stimpfig nicht mehr alleine da. Auch die Metzgereifachverkäuferin Frau Maria Kauntz wurde mit hinterlistigen Ablenkungsmanövern zu einer Unterschrift verleitet und steht nun auf der Kandidatenliste der Republikaner. Schön ist das Bonmot das man sich in Fürth, hinter vorgehaltener Hand, gerne weiter erzählt. Frau Kauntz soll gesagt haben, niemals würde sie Rechtsradikale wählen, und nun zieht sie vielleicht für diese ins Stadtparlament.

Der Wahlleiter hat die Kandidaturen für rechtmässig erklärt, was den beiden Damen gar nicht recht ist. Der Fürther Wahlkampf verspricht eine Orchidee des bayrischen Kommunalwahlkampfes zu werden. Verschiedenste Fernsehsender und Nachrichtenagenturen haben schon ihre Hotelzimmer gebucht.

Uns bleibt nur zu sagen, obwohl linksparteiisch, Fürther schäufelt die Republikanerinnen Stimpfig und Kauntz ins Parlament um die Roten in Fürth zu unterstützen.

Ein Interview von Herrn Przybilla mit Frau Stimpfig finden sie in der Süddeutschen Zeitung.

22.2.08 17:43


1001 Jahr Feier in Fürth 2008

Auf mehrfaches insistieren eines einzelnen Fürther Bürgers hat sich Meister Jeder entschlossen den Fürth Blog wieder mal zu füttern.

Die Stimmung in der Stadt ist eigenartig. Alle Fürther laufen wie aufgezogen durch unser Städtchen. Im Hinterkopf die große, die gans große Erwartung, da muss doch noch was kommen. Da kommt auch noch was. Der Bürgermeister hat versprochen nächstes Jahr, auf Grund des riesigen Erfolges der 1000 Jahr Feier, die 1001 Jahr Feier zu begehen. Alle Bürger dürfen bis 1.September 2007 Vorschläge einbringen. Die 1001 Feier wird noch gigantischer, noch hübscher, noch begehrenswerter als die 1000 Jahr Feier. Den Marathon übernehmen diesmal die schöne Landrätin und Meister Jeder. Wir sind bei 1800 LäuferInnen noch lange nicht an der Schmerzgrenze angelangt. Wir greifen den Berlin Marathon an. Wir lassen die LäuferInnen 42 Kilometer über Kunst und Flüsse laufen. Die Initiatoren und der einzelne brave Fürther Bürger laden ein sich zu beteiligen.

P.S. Wer wen kennt der Wandrisse behandeln kann, der einzelne Fürther Bürger hat einen solchenen seit gestern in seiner Wohnung.

21.6.07 11:11


Faxen dicke, aber sowas von dicke

Okay, ich hab verstanden. Der 1000 jährige Marathon findet also dieses Wochenende statt. Soll denn wohl so sein. Die schöne Landrätin und ich werden die Initiative "Flüssemarathon" erst einmal auf Eis legen. Wir müssen schließlich auch mit unseren Energien haushalten. Werde die Stadt verlassen und meine Gedanken neu ordnen. Bin dann am Montag 19 Uhr an besagteer Stelle, um die überirdische Schönheit wiederzusehen.

Das Leben kann so schön sein.

 

14.6.07 11:12


13.6.07 11:03


erste Liebe in Fürth

Liebe Fürther,

als Redakteur der Neuen Havanna Zeitung berichte ich ja schon seit längerem über weltbewegende Dinge und Vorkommnisse dieser Welt. Es macht mich traurig ihnen nicht öfters eine lustige, erheiternde und lächelnde Geschichte erzählen zu können ( ich denke immer noch mit Grauen an die armen Riesenkröten und die Asylgiraffen Artikel in der NHZ) . Aber gestern abend passierte solch eine Begebenheit der netten, heterosexualen Kontaktaufnahme.weiter...

Ich fuhr den Fürther Theaterberg hinunter, das Tempo war atemberaubend, die Sonne strahlte mich an, ein Ömachen fuhr direkt vor mir. Lichthupe und wildes Gestikulieren brachten gar nichts. Das Ömachen machte den Weg einfach nicht frei. Gentleman, der ich nun einmal bin, überholte ich mit einem Klingelkonzert in a-Dur besagtes Ömachen. Noch gans aufgeregt ob der guten Tat sah ich für einen Sekundenbruchteil die Gabelung vor mir. Rechts oder links, ich musste mich entscheiden, geradeaus befand sich ein ungeerntetes Maisfeld. Spontan und richtungsweisend nahm ich die Abzweigung nach rechts. Wohlwissend, dass diese mich meinem Ziel näherbringen würde. Im Moment des Abbiegens, ein winzig kleiner Moment, erblindete ich förmlich. Eine Frauengestalt der überirdischen Art kreuzte meinen Weg. Geblendet, erblindet, erflammt spürte ich ihren Atem immer näherkommend. Ausweichversuche waren, nach kurzer Berechnung meinerseits, zwecklos. Ich knallte in ihr Vorderrad. Um ihr gleich den eigenen Schrecken zu nehmen, schrie ich wie am Spiess, machte einen Salto (Haltungsnoten 5.8-5.9 bei einer Schwierigkeitsstufe von 2.2; Insider wissen wovon ich spreche) und landete souverän im Weizen, äh im Maisfeld. Das Lied "Ein Bett im Kornfeld" schoss mir adlergleich durch mein Hirn. Aus dem Off vernahm ich Beileidsbekundungen. "Wie gehts Ihnen?" "Hammse sich weh getan?" "Kann (alt. soll) ich helfen kommen?" Doch meine Gedanken kreisten einzig um die gigantisch schöne Unbekannte. "Mir gehts gut," antwortete ich meinen Fragestellern sogleich, " aber wie gehts meiner Bekanntschaft?" "Nichts passiert, alles in Ordnung," hörte ich ihre engelsgleiche Stimme, Harfentöne umschwirrten mein Brain. Auf seltsame Art und Weise war ich der glücklichste Mensch hernieden. Gepardengleich sprang ich wieder auf meine Beine um mich, über den wahren Gesundheitszustand meiner neuen Bekanntschaft, zu informieren ( mein Reportergen lässt sich einfach nicht ausschalten). Aber was ich sah beglückte mich keineswegs. Ihr Häxchen war diametral zu ihrer Körperachse in die Fahrräder verwoben. Mit einem Lächeln meinte sie nur: " Ich bräuchte deine Hilfe um hier wieder rauszukommen." " Hast du dir nicht weh getan?" säuselte ich. " Nur deinen starken Arm müsstest du mir leihen, ansonsten gehts mir gut." Ihre Augen blitzten, ihr Mund strahlte, ihre Haut war samtweich. Mit einem flotten Handgriff befreite ich sie schmerzlos aus ihrem Gewebe. "Alles gans?" fragte ich nocheinmal. "Alles okay, nichts passiert." Ihre Stimme betörte mich. "Willst du meine Telefonnummer haben?" sprach ich allen Mut zusammennehmend. " Nein, ist schon gut." Blickte auf ihre Uhr und merkte, dass sie sich verplappert hatte. Ich musste blitzschnell handeln. "Sollte noch etwas sein, so triffst du mich jeden Montag um diese Zeit hier an." "Also immer um 19 Uhr." Sagte sie und fuhr mit einem Lächeln von dannen.

Liebe Leserinnen, das wird ne lange Woche. Meine Freunde haben sich über meine Fahrradkünste schier scheckig gelacht, aber unter uns, die Technik ist nicht die verkehrteste. In einem gemeinsamen Moment der explodierenden Emotionen, finden Menschen unterschiedlicher Geschlechter viel leichter zusammen.

Stimmts, holde Unbekannte. Nicht vergessen, nächste Woche: selber Ort,- selbe Zeit.

12.6.07 21:51


Krötentreff im Blue Note

heute abend erstes Krötentreffen im

Blue Note

 Lichtbildervortrag mit lebenden Känguruhs

australische Riesenkröten suchen Paten

Uhrzeit: 20,23 Uhr p.m.

um Erscheinen wird gebeten

Sitzplatzreservierung nötig

im Hintergrund spielen ein paar Aborigines 

 

11.6.07 15:50


Piratenminigolfanlage platzt

Eilmitteilung---Express---Dringend---Eilt

Gerade erreichte uns die Mitteilung der Piratenminigolfanlage, dass die Kanonenkugeln, zum Bespielen der Bahnen unbedingt notwendig, am ausgehen sind. Die Brauerei Kanone aus Schnaittach will aushelfen. Ihr Gebräu macht Spieler und Spielerinnen ein wenig anspruchsloser. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, das, nach zwei Kanonen der Spiel- und Erholungseffekt mit und ohne Kanonen gleich ist.

Der Betreiber und seine Gattin und/oder Angestellte werden mit der Kanone Brauerei alsbaldst in Kontakt treten, dieses haben sie der Redaktion der Neuen Havanna Zeitung zugesichert.

Die Kanone Brauerei aus Schnaittach setzt derweil alles dran die berühmte "Insel" wieder zum Laufen zu bringen. Die Gastronomen der angrenzenden Gaststätten, allen voran die Betreiber der Kaffee Bohne, fürchten schon um ihre Umsätze.

P.S. Die neue Insel sucht noch Piraten und Piratinnen, beide sollten piratensexy ausehen und über einen gewissen Witz verfügen, auch der Umgang mit Kanonen sollte ihnen nicht fremd sein.

10.6.07 15:25


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